Wieviel Modeschmuck braucht die Welt?

Modeschmuck ist so ein Thema – eigentlich ist Schmuck mit das Wertvollste, womit man sich kleiden kann. Pure Dekadenz, ein Zeichen des Wohlstandes, ein Hauch von Exklusivität. Schmuck braucht niemand und trotzdem macht er so unwahrscheinlich glücklich. Namenhafte Juweliere schmücken sich noch heute mit einer jahrelangen Erfolgsgeschichte und das New Yorker Kaufhaus Tiffany’s ist nicht erst durch die Verfilmung mit Mrs. Hepburn so erfolgreich geworden. Diamanten wehren ewig, sie versprühen Glamour und gelten als Sinnbild des Luxus’. Ein Verlobungsring ist gleichzeitig Symbol der Liebe und spiegelt die Wertschätzung (und das Vermögen) des Gegenübers wider. Niemand braucht ihn und doch, man kann auch nicht ohne ihn.

Ein schönes Kleid ohne den passenden Schmuck? Praktisch unmöglich. Die einen mögen möglichst viel, sie wechseln gerne und lassen sich von aktuellen Trends leiten. Andere mögen hingegen eine kleinere Auswahl, dafür aber mit mehr Gehalt: echte Stücke besitzen meist finanziellen und emotionalen Wert und so ist es nicht verwunderlich, dass ich selbst die Eheringe meiner Großeltern trage. Echtes 585er Gold und ein emotionaler Wert für mich, der sich kaum in Worte fassen lässt. Doch wann genau entstand eigentlich Modeschmuck? Die Art Schmuck, die für jedermann erschwinglich wurde und noch heute einen großen Teil der Durschnttsgarderobe ausmacht? Die Mutter des Designs, die Königin der Haute Couture Coco Chanel herself hat einst den Modeschmuck ganz groß gemacht. Auf den alljährlichen Pariser Messen wurden die Models mit Ohrringen, Armschmuck und Ketten in günstigen Materialien “geschmückt”. Der Schmuck sollte dabei nichts weiter tun als die aktuellen Kreationen zu unterstreichen und Akzente bewusst zu betonen. Aufgrund der farbenfrohen und frischen Designs konnte sich diese Art des Schmucks aber immer weiter durchsetzen und so wundert es nicht, dass es heute in jeder Modekette auch extra Bereiche für den falschen Schmuck gibt. Ob groß oder klein, zu beinahe jedem Outfit lässt sich der passende Modeschmuck finden und Coco Chanel sei dank, ist dieser auch erschwinglich für jedermanns Geldbeutel :)



Das Leben der Coco Chanel

Heute eine kleine Geschichte über die Stilikone schlechthin- Coco Chanel
Die Königin der “Haute Couture”

Coco Chanel- Die Stilikone schlechthin

Coco Chanel war eine französische Modeschöpferin und wird heutzutage Königin der “Haute Couture” genannt. Weltbekannt durch das Parfüm

Chanel No.5 und das “schwarze Kleine”. Die Marke Chanel ist die Luxusmarke schlechthin, jeder kennt sie.

Coco Chanel- Ihre Geschichte

Coco Chanel geboren als Gabrielle Chanel am 19. August 1883. Sie war die zweite uneheliche Tochter eines Hausierers und seiner Geliebten. Früh starb die Mutter im Jahre 1895, die dann schon mit Coco Chanel´s Vater verheiratet war. Völlig verwahrlost wurde sie dann von ihren Vater in das Waisenhaus gesteckt. Nach dem Verlassen des Waisenhaus arbeitete die jetzt schon 20-jährige Gabrielle(Coco Chanel) als Verkäuferin in einem Spezialgeschäft für Aussteuer- und Babyartikel, zusammen mit Tante Adrienne Chanel, mit der sie gut befreundet war. Beide wohnten und teilten sich ein winziges Zimmer. Zudem fertigte Coco Chanel für exklusive Damen Hüte an.

Doch wie kam Gabrielle Chanel zu dem Namen Coco Chanel?

Durch ihre Auftritte in einen Nachtclub in Paris. Dort sang sie einen Song der eine Coco Biene beschrieb. Bald wurde sie von allen nur noch “La Petite Coco” genannt.

Der gesellschaftliche Aufstieg der Coco Chanel

Gesellschaftlichen Aufstieg bekam Coco Chanel 1904 durch Etienne Balsan, ein sehr reicher Offizier. Er brachte ihr bei, wie man sich in der gehobenen Gesellschaft benahm. Sie wurde von ihm schwanger, das ließ sie aber abtreiben. 4 Jahre lebte Coco Chanel bei Balsan. Durch Balsan´s Hilfe entwarf sie Hüte für reiche Hofdamen. Ihre neue Interpretation von Hutmode, die sogenannte Schmucklosigkeit, wurde gefeiert und gelobt. Durch Balsan lernte Coco Chanel 1909 den Briten Arthur Capel kennen. Er wurde ihre neue Liebe. Er gab ihr eine Bürgschaft für einen Bankkredit, da er glaubte sie habe das Zeug zur Geschäftsfrau( er behielt recht). Mit dem Geld eröffnete Coco Chanel 1911 ihr erstes Modehaus. Ein Hutgeschäft folgte.

Der erste Weltkrieg

Während des ersten Weltkriegs blieben Modegeschäfte geschlossen, ausser das von Coco Chanel. Sie Entwarf geradlinige Kleider ohne Rüschen. Eine Revolution der damaligen Zeit. Doch erst nach dem ersten Weltkrieg gelang ihr der große Durchbruch. Sie kreierte den Frauenkurzhaarschnitt, Pullover, kurze Röcke und Hosen. Selbstbewusst sagte sie: “Der Stil, das bin ich.”

Ihre erste und einzige große Liebe

Wirklich geliebt hatte sie nur einen Mann, den Herzog von Westminister, mit dem sie 11 Jahre zusammen war. Doch nach jahrelangen Versuchen ein Kind zu bekommen, zerbrach ihre Liebe daran. Jahrelange Liebschaften der Coco Chanel folgten. Während des zweiten Weltkrieges blieben Coco Chanel´s Boutiquen geschlossen. Nachdem zweiten Weltkrieg liefen die Geschäfte nicht mehr als zu gut. Sie entwarf eine neue Kollektion, die Kritiker konnte sie nicht überzeugen, doch die Verkaufszahlen sprachen für sich. Den aufkommenden Minirock in den 60er lehnte Coco Chanel ab.

Am 10.Januar 1971 starb Coco Chanel im Alter von 87 Jahren  im Pariser Hotel “Ritz”, wo sie seit Jahrzehnte eine Suite bewohnte. Nach Coco Chanel´s Tod übernahm Karl Lagerfeld die Führung des Hauses Chanel und das bis heute…

Ich hoffe euch hat´s gefallen!!!

xoxoxo