Streetstyle – ein neuer Trend

Was wäre die Modewelt aktuell ohne Streetstyle? Ich könnte es mir gar nicht mehr vorstellen. Morgens werfe ich den Computer an und dann kommt sie auch gleich, die Flut an Bildern. Innerhalb kürzester Zeit weiß ich, was in  Stockholm, London, Paris oder New York gerade getragen wird, was hip und angesagt ist. Einst war das Faszienierende daran auf jeden Fall die Spontanität des Ganzen, die Willkür, Menschen auf der Straße zu fotografieren, um einen Eindruck von der Stimmung der Straße zu bekommen.

Nichts hat mich mehr fasziniert als die Vorstellung davon, ein echtes und realistisches Abbild davon zu sehen, was die Menschen in verschiedenen Städten inspiriert, was sie tragen und wie sie Mode difinieren. Mittlerweile entdeckt man leider auch viele Blogs, die sehr gestellt wirken. Der Streetstyle hat manchmal seine Natürlichkeit verloren und man wird das Gefühl nicht los, dass das, was man da betrachtet, aus einer Modezeitschrift entsprungen ist. Warum ist das so, warum wollen die Menschen ein falsches Bild von ihrer Stadt vermitteln? Sind vermeintlich langweilige Looks wirklich so schlimm? Muss es unbedingt ausgefallen, ja beinahe hässlich sein, um den Status “modisch” zu bekommen? Das glaube ich nicht. Ich glaube, ein Outfit wird dann besonders schön, wenn es zu seinem Träger passt, wenn es so aussieht, als gehöre es genau so und nicht anders. Ich bin trotzdem gespannt, was die Streetstyles uns zukünftig noch bieten werden und freue mich stets über die Eindrücke von der Straße.


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