Archive for August, 2012


Ein Hauch von Skandinavien

Es gibt Länder, die durch ihre Landschaft, ihre Kultur und ihre Menschen begeistern. Dänemark ist ein solches Land und ich bekomme selten genug davon: die frische Luft, das klare Wasser, echte Jahreszeiten und Bewohner, die stets gut gelaunt und vor allem zufrieden zu sein scheinen. Doch was Dänemark in den letzten Jahren noch interessanter für mich gemacht hat, ist eine außergewöhnliche Mode, die schlichte Geradlinigkeit und dezentes Understatement setzt. Nichts begeistert mich so sehr wie die Mode aus diesem kleinen Teil der Erde, die – Globalisierung sei Dank- nun auch für uns Deutsche erreichbar geworden ist.

Als ich vor ein paar Monaten dem wunderschönen Kopenhagen einen Besuch abstattete und bei Smörrebröd und Kaffee die Menschen der maritimen Metropole beobachtete, fiel es mir wieder auf: das Gefühl für Stil, das ihnen scheinbar in die Wiege gelegt wurde. Aber woher nehmen sie es, die lieben Dänen, dieses Bewusstsein für gute Schnitte, einfallsreiche Kombinationen und ausdrucksstarke Farben? Vielleicht liegt es an ihrer Naturverbundenheit, dass sie ein größeres Bewusstsein dafür haben, was gut aussieht. Vielleicht ist dieses Gespür für das Natürliche die Basis ihres guten Geschmack, denn sie kämen niemals darauf, sich zu „overdressen“ oder modisch zu beladen. Sie mögen es schlicht und zurückhaltend, dabei aber geschmackvoll und auf ihre Art ganz besonders. Als Besucher kann man sich nur fragen, ob er erlernbar ist, dieser Sinn fürs Schöne. Wenn ja, dann hätte ich gerne eine Anleitung dazu. Glücklicherweise bleiben uns die Designer dieses besonderen Landes, die uns versorgen mit den geradlinigen Stücken, die mehr hergeben als jegliche Form von Schnickschnack.



Zuhause kreativ werden

Manchmal hat man das Gefühl, etwas verändern zu wollen: ob es der langersehnte Friseurbesuch ist (diesmal sollen die Haare wirklich ab) zu dem wir uns erst gar nicht getraut haben oder der Kauf eines absolut angesagten Trendteils, bei dem wir uns selbst nicht sicher sind, ob das wirklich unser Ding ist. Modische Wagnisse können uns verändern und genau die Abwechslung darstellen, die wir alle manchmal so dringend brauchen. Allerdings kommt man an einen Punkt, da reicht es plötzlich nicht mehr, an sich selbst Veränderungen zu vollziehen. Genau dann sind die eigenen vier Wände dran! Auch nur kleine Veränderungen in unserem Wohnraum können wahrhaftig großes bewirken. Eine gute Möglichkeit mehr Leben und Abwechslung in beispielsweise das Schlafzimmer zu zaubern, sind „Frame Walls“ – Foto-Wände. Eine kahle Wand sieht somit schnell sehr ansprechend und interessant aus. Der Raum sieht gleich viel außergewöhnlicher aus und die Frame Wall zieht alle Blicke auf sich. Man kann seine schönsten Erinnerungen perfekt in Szene setzen und präsentieren.

Bei der Wahl der Bilderrahmen kann jeder seiner Fantasie freien Lauf lassen, denn es gibt die verschiedensten Modelle, in unterschiedlichsten Größen zu kaufen. Die Foto-Wand sieht gestalterisch besonders interessant aus, wenn man größere und kleinere Rahmen mischt und die Anordnung der Rahmen etwas willkürlich aussieht. Hier ist Vorstellungskraft gefragt. Rahmen können auch was das Design angeht gemischt werden. Das gibt dem Gesamtbild noch mehr Abwechslung. Tolle Vintage Rahmen findet man oft auf Flohmärkten oder man wagt den Gang in den Keller und stöbert selbst ein bisschen in längst vergessenen Kisten. Wer sich nicht alle Rahmen neu kauft, spart somit nicht nur Geld, sondern verleiht seiner Frame-Wall somit auch noch einen einzigartigen Charakter. Wer möchte, kann seine Foto-Wand zusätzlich noch durch den gezielten Einsatz von Licht betonen. Das Anstrahlen der Bilder- Wand macht diese zum Mittelpunkt des Raumes und wird zusätzlich hervorgehoben. Die persönliche Foto-Wand kann als Eyecatcher direkt über dem Sofa oder einer Kommode zur Geltung kommen, allerdings schmückt diese individuelle Einrichtungsvariante auch ohne Beistelltisch oder Ähnliches den Raum ohne Probleme. Jetzt heißt es Nägel in die Wand und los geht’s!