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Das kleine Schwarze

Es gibt Anlässe, zu denen man einfach nicht weiß, was man anziehen soll. Nachdem man den gesamten Kleiderschrank durchwühlt hat, und festgestellt hat, dass man sich nicht entscheiden kann, welches Kleidungsstück es werden soll, greift man mit gutem Gewissen auf den absoluten Klassiker zurück, dem kleinen Schwarzen. Dieses Kleidungsstück mit Kultstatus ist einfach immer passend, steht jeder und sieht einfach gut aus! Dieser Meinung war auch Christian Dior, der das kleine Schwarze einmal als “essentielles Element der Garderobe einer Frau” bezeichnete.

Im Jahr 1926 trat das kleine Schwarze das erste Mal unter Coco Chanel in Erscheinung. In der Zeitschrift Vogue wurde ein Foto von einem schlichten schwarzen Kleid gezeigt, unter das Coco Chanel folgendes kommentierte: “Das schlichte Kleid wird eine Art von Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden“. Der Schnitt des modischen Must-Haves ist klassisch-elegant und erreicht maximal Knielänge. So richtig bekannt und beliebt wurde das Kleid in den 1950er Jahren als Audrey Hepburn im Film “Frühstück bei Tiffany`s” ein solches trug. Aber auch andere Film- und Gesangsgrößen wie Edith Piaf, Romy Schneider oder Marlene Dietrich waren von der Einfachheit und Rafinesse des kleines Schwarzen verzaubert und ließen sich in diesem Kleidungsstück verewigen. Heute gibt es das kleine Schwarze in ausgefallen Variationen, aus diversesten Stoffen und in den verschiedensten Schnitten. Jegliche Modedesigner haben den zeitlosen Klassiker neu erfunden, indem ein bestimmtes Attribut einer bestimmten Variation zuzuordnen ist: Prada hält seine Interpretation klassisch schlicht, während Balenciaga den Dauerbrenner graphisch umsetzt und Mugler eine futuristische Interpretation zeigt. Während das Original durch seine zeitlose Eleganz besticht, so gibt es aber heute viele Schnitte des kleinen schwarzen, die sehr sexy sind oder auch gewagt kurz. Egal für welches kleine Schwarze wir uns aber entscheiden, es lässt sich immer gut mit Accessoires kombinieren  und kann auf verschiedenste Art und Weise getragen werden. Nicht umsonst verzaubert uns das kleine Schwarze seit fast einem ganzen Jahrhundert!



Die beliebtesten Stoffe

Es gibt sie in allen Farben, verschiedensten Qualitäten und Beschaffenheiten – die Rede ist von Stoffen. Täglich sind wir in Kontakt mit Ihnen, sei es unsere Kleidung auf der Haut, die kuschelige Bettwäsche in der Nacht oder das Handtuch aus flauschigem Frottee nach dem Duschen. Natürlich gibt es die verschiedensten Arten von Stoffen, die einen für den Alltag, wie zum Beispiel Baumwolle, die anderen, oft teureren, für besondere Anlässe, wie Seide oder auch Kaschmir. Natürlich sind Stoffe in der besten Qualität kaum etwas wert, wenn sie nicht strahlende Farben, aber auch oft verspielte Muster und Applikation tragen. Diese Kombination ist es, die einen Stoff erst schön macht.

Der wohl beliebteste Stoff ist Baumwolle. Wie allgemein bekannt, wird er aus der Baumwollpflanze gewonnen. Aus den feinen Samenhaaren wird die Naturfaser der Baumwolle hergestellt. Baumwolle hat eine gute Hautverträglichkeit, ist angenehm zu tragen und preisgünstig. Ebenso beliebt wie die gute alte Baumwolle, die übrigens schon ca. 12.ooo vor Christus von den Ägyptern verarbeitet wurde, ist Seide. Der wohl erste Gedanke, den ein jeder hat, wenn er an diesen kostbaren Stoff denkt, ist die zarte Beschaffenheit dieses Rohstoffs. Die Seidenraupe, die die Larve des Seidenspinners ist, wächst in einem Kokon heran, aus dem der wertvolle Stoff gewonnen wird. Ursprünglich kommt sie vermutlich aus China, heutzutage wird der Seidenbau vorrangig ebenso in Japan und Indien betrieben. Besondere Beliebtheit erfreut sich unter anderem die Kaschmirwolle, die auch unter Cashmere bekannt ist. Dieser teure Stoff wird durch das Kämmen des Unterfells der Kaschmirziege gewonnen. Der Name des Stoffes kommt aus der Region Kaschmir, ein ehemaliger Fürstenstaat im Himalaya. Die Qualität von Kaschmirwolle wird an den Fasern bemessen – je feiner und heller sie sind, desto besser ist die Qualität. Umso heller die Wolle, desto einfacher lässt sie sich färben.

Egal ob Farbe oder Qualität einem selber wichtiger ist, Stoffe bringen durch ihren Anblick und/oder ihre weiche Beschaffenheit jedem ein gutes Gefühl.